Why this book: Beim chatten mit den #Tweetnerds wurde mir diese Serie von Tricia kurz vorgestellt und hoch gelobt/empfohlen..
First Sentence: I sat at a table in my shadowy kitchen, staring down a bottle of Boone’s Farm Hard Lemonade, when a magic fluctuation hit.
Review: Die Geschichte an sich ist gut und sehr fesselnd, allerdings werden wir – wie typisch für den Auftakt einer Serie – mit Informationen sowohl überwältigt als auch verwirrt. Wir finden uns direkt in eine magische Welt geworfen, in der Magie und Technologie sich abwechseln und gegenseitig negativ beeinflussen – daher man muss man irgendwie immer für alle Eventualitäten doppelt ausgestattet sein: Es gibt neben den ‘normalen’ elektronischen Lampen auch verzauberte Fairy-lights; man hat sowohl einen Wagen der mechanisch sowie einen, der mit Magie funktioniert (oder man reitet zu Pferd
) Viele neue Wesen werden vorgestellt und die Hierarchie und Verbindung der einzelnen Mächte machen das Lesen anfangs nicht leicht. Erschwerend kommt noch hinzu, dass innerhalb einem Kapitel unnötigerweise von einer Szene zur anderen gesprungen wird, was zusätzlich den Lesefluss behindert – zumindest wenn man wie ich die Welt an und für sich noch nicht ganz verstanden hat.
Von daher war ich am Anfang nicht so wirklich begeistert von dem Buch, der Charakter Kate Daniels ist mir relativ schnell mit ihrer Solitute-Schiene und Ich-kann-das-alles-auch-ganz-alleine auf den Nerv gegangen – ich hab mich ständig dabei ertappt, wie ich sie entweder ohrfeigen (weil sie nicht einfach mal die Klappe halten kann) oder ihr mal ordentlich den Kopf waschen wollte. Ihre “me alone against the rest of the world” Einstellung fand ich (nach einer Weile) echt anstrengend.
Toll ist, dass ich das Ende bzw den Twist nicht hab kommen sehen – das macht bei mir dann gleich wieder einiges der Aufbauschwierigkeiten der Auftakt-Buches wieder wett
Ausserdem habe ich ein tolles Quote gefunden, was bei mir ganz selten vorkommt: “I’d start building some connections. The thing about a lone wolf? Once you corner it, it has no one to turn to.” – trifft ganz genau meine Meinung und bildet einen runden Abschluss des Buches
Weswegen ich auch gleich die Sequel angefangen habe..
Fazit: Nicht das supertolle must-read das ich erwartet hatte, sondern eher eine nette Geschichte mit den typischen hick-ups des ersten Buchs in einer neue Reihe. Alles in allem trotzdem ein guter, wenn auch verwirrender Auftakt in eine neue Serie – mit dem Versprechen, dass es besser wird
Wer kann da dem zweiten Teil widerstehen?








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